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Effizientes Startdrittel in Grenchen

26.11.2018

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Ein effizientes Startdrittel machte Lust auf mehr, doch einige Gründe gab es, dass es am Schluss doch eine Niederlage gab.

 

Die erste Mannschaft ist sich momentan folgende Abläufe gewohnt: Das erste Drittel kann man gut mithalten, kommt zu einigen Chancen. Man verwertet jedoch zu wenige Chancen. In den zwei Dritteln danach merkt man, dass uns die anderen Mannschaften überlegen sind. Und so verliert man die meisten Spiele. Doch heute sollte etwas anderes sein. Die Mannschaft fuhr nach Grenchen, bewusst, dass Grenchen die stärkere Mannschaft ist. Ebenfalls war der SHC BW unterbesetzt. Das Spielerverhältnis betrug 9:17 Feldspieler, ein garantiert spürbarer Unterschied. Vor allem wegen Verletzungen und Ferien war die Auswärtsmannschaft nicht vollzählig.

 

Gleich zu Beginn hat der SHC Grenchen-Limpachtal Druck aufbauen können und die Säuliämtler regelrecht eingeschnürt. Doch es war Severin Thürig, welcher von Mario Zeller einen überraschenden Pass zur Mittel bekam und so zum ersten Tor des Spiels kam. Die Grenchner behielten denselben Druck bei und nach sechs Minuten fiel der Ausgleich durch Stäheli, Lukas. War der Bann nun gebrochen? Nein, es kam anders als von den Grenchner Zuschauern erwartet, in der 12. Minute fiel erneut der Führungstreffer der Zürcher nach einer Direktabnahme von Andreas Suter. Die beiden Assists gaben Pierre Lussault und Mario Zeller. Die 2:1 Führung konnte man dann in die erste Drittelspause retten.

 

Am Drucker der Grenchner änderte sich auch im zweiten Drittel nichts. Doch Nicolas Gerig zeigte, dass er ein wahrer Hexer ist und raubte den Grenchnern fast den letzten Nerv. Doch in der 30. Minute gelang der Heimmannschaft trotzdem der Ausgleich. Zur Mitte des Spiels kam es dann zu einer strittigen Situation. Der Grenchner Frkan und Nicholas Haller stiessen zusammen, beide hatten die Arme zu weit oben doch nur Haller bekam, eine Strafe. Das war nicht verständlich, weder für Coach Gigi, noch für Haller. Haller fragte mit scharfer Stimme nach, was er denn genau verbrochen habe. Jungschiedsrichter Joel Krähenbühl gab ihm eine 10-minütige Disziplinarstrafe. Doch Haller legte einen Spruch nach und fing sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Die Mannschaft der Bonstetter schrumpfte und schrumpfte und das merkte man nun auch langsam auf dem Feld. Die Beine wurden langsamer und die Stöcke schwerer, man machte mehr Fehler. Die Grenchner blieben ihrem Spiel treu und versenkten nun Tor um Tor. Es kam zu einem 8:2 Schlussresultat für die Grenchner.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Leistung der Mannschaft gut war, man hatte sich wie so oft nicht aufgegeben und blieb lange dran. Heute sogar mit zwei Führungstreffern. Auf der anderen Seite muss sich an der Anwesenheit einiger Spieler etwas ändern. Es ist schade, wenn man merkt, dass man mit einem Team mithalten kann, jedoch die nötigen Energieressourcen nicht zur Verfügung hat. Die Leistung der Schiedsrichter Burren und Krähenbühl waren grundsätzlich gut, jedoch finden wir als Klub, muss nicht jeder einzelne blöde Spruch mit einer Disziplinarstrafe sanktioniert werden. Die Linie war im Vorhinein jedoch schon klar, somit können oder dürfen wir uns nicht beklagen. Es fehlt uns an der Intelligenz, in solchen Situationen zu lächeln und sprichwörtlich einfach den Mund zu halten. Grenchen war der klare Favorit und hat den Sieg natürlich auch verdient.

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