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Saisonende für das Fanionteam - Karriereende für Beat Hedinger

7.4.2018

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Auch im zweiten Spiel der Playoffs blieb der SHC Bonstetten-Wettswil gegen den SHC Belpa chancenlos. Dies lag vor allem an der schwachen Defensive, auf die während der gesamten Saison eigentlich immer Verlass gewesen war. In den Playoffs agierte sie jedoch wie gelähmt und man geriet in beiden Partien früh in Rückstand.

 

    Nachdem der SHC Bonstetten-Wettswil anfangs Saison den SHC Belpa zu Hause mit 5:2 bezwingen konnte, hatte man guten Grund, sich einige Hoffnungen für die zweite Playoffpartie gegen denselben Gegner machen zu können, auch wenn das Hinspiel vor drei Wochen mit 1:11 verloren gegangen war. Auch den zahlreich erschienenen Fans, welche im schönsten Frühlingswetter ins Moos kamen um die erste Mannschaft zu unterstützen, war dies wohl nicht entgangen.

 

Der SHC Belpa erstickte die gehegten Hoffnungen jedoch bereits ganz früh im Spiel im Keim: Von der ersten Sekunde weg überrollte er das Heimteam regelrecht und bereits nach weniger als drei Minuten stand es 0:2 aus Sicht der Säuliämtler. Die Defensive hatte ungewohnterweise ihre liebe Mühe mit den anstürmenden Gegnern und schien überhaupt kein Rezept finden zu können, ihre Angriffe etwas zu verlangsamen. Keine sieben Minuten später fiel in der hitzig geführten Partie bereits das 0:4, was den Coach des Heimteams zu einem Timeout zwang. Dieses trug jedoch auch keine Früchte und der SHC Bonstetten-Wettswil musste mit einem 0:6-Rückstand in die Pause gehen, in der dann der von seinen Vordermannen zu oft im Stich gelassene Torhüter ausgewechselt wurde. Insgesamt schien der Ball überhaupt nicht für das Heimteam zu laufen, welches dann auch früh begann, mit den Schiedsrichtern zu hadern anstatt sich darauf zu fokussieren, das Glück auf seine Seite zu zwingen.


Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, sodass auch der SHC Bonstetten-Wettswil ins Spiel fand und zwei Pfostenschüsse markieren konnte. In der 38. Minute gelang dem SHC Bonstetten-Wettswil dann auch ein Treffer. Nach Ablauf der ersten Strafe einer doppelten Überzahl überlistete Noël Breguet nach einem schnörkellos geführten Angriff mit einem geschickten Trick den Torhüter und bugsierte den Ball in die Maschen. Bei diesem Tor blieb es dann in diesem Drittel.

 

Im letzten Drittel wurde die Partie weit weniger taktisch und viel offener geführt, sodass wieder mehr Tore fielen (Endstand 3:11), ohne dass man dem starken Heimtorhüter einen Vorwurf machen könnte. Erstens liess der SHC Belpa immer wieder seine offensive Klasse aufblitzen und zweitens gingen die Mannen aus Zürich weit weniger konsequent in die Zweikämpfe und liessen die Gäste weitgehend gewähren. Erwähnenswert sind schlussendlich vor allem die beiden Tore von Beat Hedinger, welcher wie in seinen besten Zeiten zwei satte Slapshots im Tor versenkte. Seine Karriere fand mit diesem Spiel ein unangebrachtes, bedauernswertes und abruptes Ende, wobei diese Tore sicher ein wenig versöhnlich wirkten. Während mehr als 20 Jahren hatte er auf höchstem Niveau Streethockey gespielt und sowohl auf nationalem und internationalem Parkett seine Klasse bewiesen, wobei er es leider nie ganz auf den Meisterthron schaffte. Trotzdem bedanken wir uns ganz herzlich für seinen geleisteten Einsatz und wünschen ihm alles Gute in Zukunft und sehen ihn vielleicht bald einmal wieder als Zuschauer im Moos.

 

Weder dieses Spiel, noch die ganze Playoff-Serie verlief so, wie es sich der SHC Bonstetten-Wettswil vorgestellt hatte. Zwar hatte man sich auf einen guten Gegner eingestellt, jedoch war man nicht auf so eine geballte Offensiv-Kraft eingestellt, welche bereits ab der ersten Minute mit Volldampf loslegte. Somit waren beide Spiele schon sehr früh entschieden. Denn normalerweise hatte der SHC Bonstetten-Wettswil in dieser Saison mit einer starken Defensivleistung die favorisierten Gegner lange verzweifeln lassen und auf punktuelle Angriffe gehofft. Oftmals haperte es dann in der Offensive. Trotzdem gab es jedoch auch in dieser Serie einige Lichtblicke: vor allem die dritte Offensiv-Linie spielte oft stark auf und konnte immer wieder Nadelstiche setzen.

 

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