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Sieg im Penaltyschiessen gegen die Bulldozers aus Kernenried-Zauggenried

10.2.2018

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Der erste Teil des Doppelwochenendes diese Woche war ein Nachholspiel gegen die Bulldozers aus Kernenried. Das ursprüngliche Datum war der 10. Dezember gewesen, jedoch musste das Spiel wegen Schneefall verschoben werden. Das letzte Spiel gegen die Bulldozers verloren die Zürcher in Kernenried mit 5:2. Das Ziel war klar, ein Sieg, drei Punkte, mussten her.

 

    Zu Beginn des Spiels machte der SHC BW druck, hatte einige Chancen, konnte jene aber nicht verwerten. Nach zweieinhalb Minuten gab es schon die erste Zweiminutenstrafe gegen Captain Sibik. Das Boxplay funktionierte gut, die Gäste kamen nicht zu grossen Chancen. Nach fünf Minuten gab es die erste Strafe gegen die Gäste, jedoch gleichzeitig noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Haller. Doch auch das Powerplay des Heimteams kam nicht wirklich in Fahrt. Dennoch war nun das Spiel ausgeglichener, Kernenried konnte sich vermehrt in der Zone festsetzen. Nach einem Schuss aus der Ecke fiel der Fall unglücklich ins Tor und Keeper Gerig musste das erste Mal hinter sich fassen. Nun war genau das passiert, was Coach Walter nicht wollte: Man gab das Zepter aus der Hand und passte sich dem tendenziell eher langsamen Tempo und der körperlich-dominierten Spielweise der Gäste an. Zudem gab es etliche Strafen auf beiden Seiten, sieben kleine und eine grosse Strafe. Die Special-Teams hätten den Unterschied machen können, taten sie aber nicht.

 

Der grösste Teil des zweiten Drittels war weniger von Strafen als von Torchancen geprägt. Etliche Chancen wurden auf beiden Seiten vergeben, bis die Bulldozers mit 2:0 in Führung gingen, als die Uhr 39:19 zeigte. Das tat natürlich weh, denn auf Seite des Heimteams vergab man vorhin etliche Chancen den Ausgleich zu schiessen. Sichtlich war der Stolz verletzt und das Heimteam gab noch mehr Gas und so kam wie es kommen musste. Übermotiviert steigt Zrnik in einen Zweikampf, der Gegner fällt kopfvoran in die Bande. Zrnik muss das Spielfeld verlassen und erhält eine Spieldauerdisziplinarstrafe und der Gegner kann nicht mehr weiterspielen. Nach dem ersten Bully währen der Fünfminutenstrafe stürmte Benjamin Wallin an der Seite, behauptete den Ball und spielte einen perfekten Pass an die blaue Linie, an welcher Breguet sich den Ball schnappte, einige Meter ging und diesen dann unter der Latte platzierte und das nur vier Sekunden vor der zweiten Drittelspause. Das Heimteam war sichtlich erleichtert und so war auch die Stimmung in der Garderobe.

 

Sieben Minuten nach dem Anpfiff zum 3. Drittel wurde Jozef Rexa vor dem Tor entscheidend an einem Abschluss gehindert wurden und so gab es einen Penalty für das Heimteam. Coach Walter entschied sich für Breguet, den Torschützen des Anschlusstreffers. Leider verfehlte dieser das Tor knapp. Nur eine der gesamt zehn Strafen gegen die Gäste aus Kernenried konnte der SHC BW verwerten und zwar nach dem Seitenwechsel in der 56. Minute, als Fredrik Wallin den Ball zum Ausgleich versenken konnte. Es war ein Gestocher vor dem Tor, bei welchem Wallin den klarsten Kopf behielt und aus kurzer Strecke versenkte.

Das letzte Drittel endete ebenfalls und so ging es in eine Verlängerung, welche jedoch auch keine Entscheidung brachte. Insgesamt gab es 16 kleine und zwei grosse Strafen, eindeutig zu viel für ein NLA Spiel. Als Penaltyschützen war als einziger Severin Thürig erfolgreich (Schützen: Hedinger, Thürig, B. Wallin, Sibik, Breguet), er setzte den Ball oben rechts in die Ecke. Goalie Gerig hielt alle fünf Anläufe der Gegner und brachte so ebenso den Sieg.

 

Zwei Punkte aus diesem Spiel waren sicherlich zu wenig, es wäre mehr möglich gewesen. Die Instruktionen von Coach Walter wurden nicht hundertprozentig umgesetzt. Sonntags geht es schon weiter mit dem zweiten Teil des Doppelwochenendes mit einem Auswärtsspiel in Zug gegen die Oberwil Rebells, welche momentan auf dem zweiten Platz stehen. Der letzte Sieg gegen die Rebells liegt nun schon fünf Jahre zurück. Es ist Zeit das zu ändern. Hopp BW!

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