Cup-Aus nach hart umkämpftem Spiel

17.12.2017

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Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause zeigte der SHC BW gegen den SHC Grenchen-Limpachtal eine defensiv starke und offensiv sehr effiziente Leistung. Trotzdem reichte dies gegen die, über das ganze Spiel klar dominierenden, Grenchner nicht aus. Nach der Niederlage endet damit die Cup-Saison der Säuliämtler bereits im Achtelfinale.

 

Nachdem am Wochenende zuvor das Heimspiel gegen die Bulldozers Kernenried aufgrund von garstigen Wetterkapriolen abgesagt werden musste, wollten die Mannen des SHCBW am letzten Wochenende vor Weihnachten unbedingt dafür sorgen, dass das Cupspiel gegen den SHC Grenchen-Limpachtal trotz viel Neuschnee stattfinden konnte. Nach einigem Schaufeln inklusive Traktoreinsatz konnte der Platz schlussendlich bespielbar gemacht werden.

 

Zu Beginn des Spiels zeigte sich, dass auch hartgesottene Hockeyspieler etwas Mühe mit der Kälte haben können. Die Teams tasteten sich in den ersten 10 Minuten ab, ohne dass es zu nennenswerten Chancen kam. Die Grenchner drückten zwar und kamen durch gütige Mithilfe der Zürcher zu Überzahlspielen, konnten diese aber nicht nutzen. In der 14. Spielminute wurden sie jedoch ihrer Favoritenrolle zum ersten Mal gerecht und erzielten den Führungstreffer. In der Folge entwickelte sich das Spiel immer mehr in die erwartete Richtung, die favorisierten Grenchner hatten viel Ballbesitz und drückten auf das Tor von Nicolas Gerig, verzweifelten aber immer wieder an der sehr soliden Defensivarbeit der Zürcher oder aber an den unglaublichen Paraden deren stark aufspielenden Torhüters.

 

Aus dem Nichts, kurz nach Ablauf einer Strafe des Gastteams und einer kurzen Druckphase der Säuliämtler im Powerplay, erzielte Zrnik nach einem Schuss Hedingers den Ausgleich. Entgegen dem Spielverlauf ging man daher mit einem 1:1 in die zweite Drittelspause. Das Ziel für das Schlussdrittel war klar. Defensiv weiterhin keine grossen Chancen zuzulassen und offensiv die Möglichkeiten, welche man hatte zu nutzen.

 

Dieses Vorhaben konnte gut umgesetzt werden, man überstand viele Unterzahlsituationen dank einem aufopferungsvollen Boxplay unbeschadet und wartete geduldig auf den Lucky-Punch in der Offensive. Dies konnte nicht ewig gut gehen und es kam, wie es kommen musste – die Grenchner erzielten in der 48. Minute den Führungstreffer. Als die Solothurner dann fünf Minuten vor der Schlusssirene innerhalb von 13 Sekunden zwei weitere Treffer erzielten schien die Partie entschieden. Trotzdem gaben die Zürcher nach solch einem langen Kampf nicht auf, erzielten ihrerseits innerhalb von einer Minute zwei Treffer durch Coray und einem Kunstschuss von Haller und wahrten somit den Anschluss. In der letzten Spielminute überschlugen sich wiederum die Ereignisse. Grenchen schoss eine Minute vor Schluss ihren fünften Treffer des Nachmittags ehe Breguet mit einem satten Handgelenkschuss nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff die Hoffnung der Zürcher wieder etwas zurückbrachte. Obwohl man sich das Glück noch erkämpfen wollte und den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzte reichte es nicht mehr für die ganz grosse Überraschung.

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