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Erfolgswelle gestoppt – der SHCBW verliert gegen Grenchen-Limpachtal mit 0:4

4.11.2017

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    Nach zwei Siegen in Serie verliert der SHCBW auswärts mit 0:4. Dabei stand vor allem die Defensivarbeit im Vordergrund, welche grossmehrheitlich gut erledigt wurde. In der Offensive gibt es aber noch viel Luft nach oben.

 

 

    4:0 stand am Schluss auf der Matchuhr nach dem Spiel gegen Grenchen-Limpachtal. Hätte stehen sollen, denn die Matchuhr machte zu Beginn des dritten Drittels plötzlich schlapp und es musste, wie in den guten alten Zeiten, wieder von Hand gestoppt werden. Das aber nur als Randnotiz von einem Spiel, bei dem der SHCBW vieles richtig machte, aber dann schlussendlich doch relativ deutlich verlor.

 

    Die Saison war erst sechs Spiele alt und man wurde bereits ein erstes Mal von der Verletzungshexe heimgesucht, welche dafür sorgte, dass der Topscorer der letzten beiden Spiele und andere Offensiv-Akteure fehlten. Dies machte sich denn auch in den ersten paar Minuten bemerkbar, als die Favoriten aus dem Limpachtal drückten und wirbelten, und sich so die Gäste kaum aus der Umklammerung lösen konnten. Es dauerte beinahe acht Minuten, bis man sich das erste Offensiv-Bully erspielen konnte. Der Ball zirkulierte jedoch kurze Zeit später wieder in der Hälfte der Unterämtler, was dann unvermeidlich dazu führte, dass man in der elften Minute in Unterzahl spielen musste und postwendend das erste Tor kassierte, wobei das Boxplay nicht sehr gut aussah (das Video zum ersten Gegentreffer ist bald auf Youtube zu finden). Nur wenige Minuten später verteidigte man wieder ungenügend und es stand bereits 2:0. Insgesamt bewies die SHCBW-Defensive trotzdem, dass man durchaus in der Lage war, gegen ein starkes Team richtig zu verteidigen, indem man den Kontrahenten ständig zwang, an der Bande zu bleiben, wo das Spiel relativ ungefährlich ist. Der Gegner kam nur zu sehr wenigen guten Abschlüssen, obwohl er ständig um das Tor Gerigs zirkulierte, wie Haie, welche ihr nächstes Opfer aussuchen.

 

    Im zweiten Drittel wurde das Spiel etwas attraktiver, da weniger taktisch gespielt wurde. So erarbeiteten sich beide Teams gute Chancen, wobei Gerig sich von den vielen Schüssen unbeeindruckt zeigte und immer wieder zauberte, wobei er mit einigen Big-Saves die Gegner zur schieren Verzweiflung brachte. Die Grechner schafften es lange nicht, diese Mauer zu durchbrechen, bis sich im Powerplay eine schöne Öffnung auftat und der Stürmer nur noch zum 3:0 ins leere Tor einzuschieben brauchte.

 

    In der letzten Pause versuchte der Trainer, durch Rotationen in den Reihen, etwas mehr Offensiv-Power zu generieren, mit dem klaren Ziel, die Sensation zu schaffen, und den 0:3-Rückstand gegen die klaren Favoriten aufzuholen. Diese Pläne wurden jedoch kurz darauf zunichtegemacht, als Haller, ein weiterer wichtiger Flügel, eine 2+10-Minuten Strafe holte, wobei die Schiedsrichter auch eher eine strenge Auslegung walten liessen. Der SHCBW erarbeitete sich trotz allem einige Chancen, vermochte es aber nicht, den gegnerischen Torhüter ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das einzige Tor in diesem Drittel fiel dadurch, dass Gerig sich plötzlich alleine einem Gegenspieler gegenüber sah, welcher von den Verteidigern so alleine gelassen worden war, dass er Zeit gehabt hätte, „Herr der Ringe“ Teil 1 bis 3 anzuschauen, ohne wirklich in Bedrängnis zu geraten. Er schoss nach einem schönen Dribbling das 4:0.

 

    Der Match hat ein weiteres Mal aufgezeigt, dass der SHCBW vor allem in der Offensive einige Mängel aufweist (er ist das zweitschlechteste Team der Liga, was das Toreschiessen anbelangt), wobei das Defensivspiel um Gerig auch mit einem starken Gegner mithalten kann, welcher wirbelt und kombiniert. Am nächsten Wochenende kommt es zum Heimspiel gegen die Tabellenersten aus Belp, wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung!

 

 

 

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