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Bittere Niederlage in Kernenried - morgen braucht es eine Reaktion

14.10.2017

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Im ersten Spiel vom Wochenende erlitten die Unterämtler eine herbe Auswärtsniederlage gegen die direkten Konkurrenten aus Kernenried. Am Sonntag braucht es im Heimspiel gegen die Oberwil Rebells unbedingt eine Reaktion.

 

 

    Die Ausgangslage war klar. Um sich bereits früh einen Vorteil im Rennen um die Playoffs zu verschaffen, musste gegen die Bulldozers aus Kernenried unbedingt ein Sieg her. Einfach würde es aber sicher nicht werden, dessen war man sich von Anfang an bewusst. Trotzdem zeigte man eine klar ungenügende Leistung.

 

    Bereits während dem Einlaufen und dem Einschiessen schienen die Gäste nicht wirklich konzentriert und motiviert zu sein, so spielte man im ersten Drittel denn auch mit der angezogenen Handbremse und nahm bereits wieder drei Strafen. Trotzdem lag man bis zur Pause nur mit einem Tor zurück.

 

    In der Drittelspause meldete Torhüter Gerig bereits, dass er krankheitsbedingt ausgewechselt werden musste. Federico Benelli musste gleich im Boxplay ran, zeigte aber keine Blösse und agierte makellos, die Strafe konnte torlos überstanden werden. Leider kassierte man nach knapp mehr als fünf Minuten ein Tor in Überzahl und schien sich von diesem Schock nicht mehr richtig erholen zu können. Das Drama nahm danach seinen Lauf, man kassierte wie bis anhin zu viele Strafen und begann mit den Schiedsrichtern zu hadern. Dass Kernenried in der Folge durch einige ziemlich glückliche Tore, die aber durchaus hart erkämpft worden waren, den SHCBW distanzieren konnte, beruhigte die Gemüter der Gäste auch nicht wirklich.

 

    Das Spiel wurde im dritten Drittel immer aggressiver und die Schiedsrichter bekamen die Gehässigkeiten der Spieler nie wirklich in den Griff, was dann in einem der unsportlichsten Foul unseres Sportes führte, als Hubacher Sibik den Stock zwischen die Beine rammte. In der darauffolgenden Überzahl konnte der SHCBW dann auch erstmals ein Tor erzielen. Doch das Spiel beruhigte sich nicht. Auch nicht, als Wallin (der ältere der beiden) dann rabiat von den Beinen geholt wurde, als er alleine auf das gegnerische Tor losziehen konnte. Den Penalty konnte er leider nicht verwerten. Wenige Minuten später verlor auch ein Unterämtler etwas die Fassung und kassierte eine 2+5+20 Minuten Strafe, er wird also morgen nicht zur Verfügung stehen. In der doppelten Unterzahl, die folgte, schlug man sich gut und Sibik vermochte es sogar (!), einen weiteren Treffer zu erzielen. 

 

    Schlussendlich muss man auch für dieses Spiel ein negatives Fazit ziehen. Zwar schafften es die Gäste teilweise grossen Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen, aber das nötige Quäntchen Glück konnte man sich nicht erarbeiten. Ausserdem spielte man im ersten Drittel klar unter den Möglichkeiten, was vielleicht auch an den hohen Temperaturen lag, mit denen jedoch beide Teams zu kämpfen hatten. Auch im Anschluss blieb eine wirkliche Reaktion aus, die Bank glich teilweise einem Hühnerstall, das Spielfeld hingegen erinnerte eher an eine Beerdigung, die Spieler sprachen kaum miteinander. Nun braucht es am Sonntag dringend eine Reaktion, um noch ein gutes Gefühl vom Wochenende nach Hause zu nehmen. Dies soll denn auch ein Zeichen der Mannschaft sein, dass sie es wirklich ernst meint mit dem Ziel der Playoff-Teilnahme, im Moment sieht es nicht wirklich gut aus, auch wenn erst drei Spiele absolviert wurden. 

 

    Trotz allem hoffen wir, morgen Sonntag (um 14:00 Uhr) viele Fans im Moos begrüssen zu können.

 

 

 

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