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Niederlage gegen die Sierre Lions - Trotzdem gab es Positives, an dem man anknüpfen kann.

1.10.2017

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In der zweiten Partie dieser noch jungen Saison traf die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil aufwärts auf die letztjährigen Halbfinalisten aus dem Wallis, die Sierre Lions. Das Spiel ging im Endeffekt klar verloren, aber im letzten Drittel konnte man durchaus überzeugen.

 

    Anders als in der letzten Saison konnte man mit einem breiten Kader von 16 Spielern und Torhüter Gerig ins Wallis reisen, obwohl sich noch zwei Spieler kurzfristig abmelden mussten. Dies beeinflusste die Stimmung jedoch gar nicht. Das Wetter war wie oft in Sierre eher warm, so hatten die Spieler beider Teams schon nach dem Einschiessen einen roten Kopf. Leider waren keine Fans des SHC BW anwesend.

 

    Der Ball wurde zum ersten Bully eingeworfen und die Lions aus Sierre starteten sogleich mit sehr hohem Tempo in diese Partie. Bonstetten wirkte ein wenig überfordert, die Einsätze waren zu lang, man brachte den Ball, wie auch in anderen Spielen auch schon, den Ball nicht hinten raus. So auch nach genau fünf Minuten, als Solioz den Lions die Führung zum 1:0 schenkte. Der Ball lief gut bei Sierre, weniger bei Bonstetten, die zwar immer wieder bewiesen, wie gut sie kämpfen können, jedoch nach vorne zu wenig ging. Nach siebeneinhalb Minuten kam es zu einer fünfzig sekündigen doppelten Überzahl für die Gäste. Der Ansatz war gut, der Ball lief flüssig durch die Reihen der Zürcher und Dubnicky, der Torhüter von Sierre liess immer wieder Bälle abprallen, die aber nicht verwertet werden konnten. Nach vierzehneinhalb Minuten schoss Kummer Sierre zur 2:0 Führung. Fünfzig Sekunden später stand es bereits 3:0, nach einem Eigentor der Zürcher, welches aus einem Pass der Lions entstand und danach den Weg ins Tor fand. Das erste Drittel war nicht grundsätzlich schlecht, man sah allerdings, warum Sierre der Favorit in diesem Spiel war und sie wurden dieser Rolle auch gerecht. Bei Bonstetten war aber sicher noch Luft nach oben.

 

    Nach der ersten Drittelspause ging das Spiel in etwa gleich weiter, nur dass die Leistung beider Teams etwas abnahmen. Der Bonstetter Center Sommer musste das Spiel beenden, da ihn seine Leisten immernoch plagen. Offensiv lag bei Bonstetten nicht viel drin, aber auch hinten war der Kampf nicht mehr so wie im ersten Drittel. Man schob sich gegenseitig die Schuld ein wenig in die Schuhe und so stand es nach 36 Minuten schon 0:6 aus Sicht der Gäste. Als im Powerplay der Bonstetter der Ball verloren ging und die Lions zu einem Konter ansetzten kam es knapp neben dem Tor von Gerig zu einem Bandencheck vom Bonstetter Haller. Er musste für 2 + 10 Minuten auf die Strafbank. Danach musste Trainer Kevin Walter auf zwei Blöcke umstellen, da für diese Zeit nur noch vierzehn Spieler zur Verfügung standen. Das zweite Drittel war sicherlich das schlechteste dieses Spiels und so gingen die Zürcher mit einem 6:0 Rückstand in die zweite Drittelspause. Ohne den starken Rückhalt der Zürcher, Nicolas Gerig, hätten die Lions wohl viel höher gefürt. Kevin Walter sprach vor allem den Fakt an, dass der Kampf in diesem Drittel vermisst wurde. Die Bonstetter müssten mehr kämpfen, vor allem da Sierre ein schnelles Spiel spielte.

 

    Im letzten Dritten wussten die Gäste ganz genau, was sie tun mussten, mehr Tempo, mehr Kampf, die Bälle hinten rausbringen und sich gegen die Null auf der Anzeige wehren. Ebenfalls wollten sie weniger Strafen kassieren. Zwei Minuten nach der Pause gelang jedoch Solioz der Hattrick zum 7:0. In der Folge wurden die Ziele, welche sich die Bonstetter gesetzt hatten, soweit gut umgesetzt. In der 45. Minute sass ein Lion auf der Strafbank und Sibik platzierte, nach einem Bully von Breguet, den Ball genau im Eck, und liess somit dem Torhüter keine Chance. Der Bann war gebrochen und es stand neu 7:1. Und gleich ging es weiter für die Bonstetter, der Ball wurde gut an der Bande weitergeleitet, BW-Slovake Zrnik spielte einen schönen Pass vor's Tor, Center Suter liess den Pass durch und Schwizer kam frei zum Abschluss und schon stand es 7:2. Sierre hatte eindeutig nachgelassen und so kam Bonstetten zu mehr Chancen und hatte mehr Platz, Spielzüge auszupacken. Fünf Minuten vor Schluss gelang Sierre das 8:2. In der 58. Minute kassierten die Lions gleich zwei Strafen in einem Einsatz und so konnte Bonstetten für zwei Minuten 5 gegen 3 spielen. In diesem Powerplay setzten sich die Zürcher früh fest, der Ball lief gut. Jakub Sibik spielte einen tiefen Pass, zu linken Seite, wo sich sein Landsmann, Jozef Rexa, einen Moment Zeit nahm um sich die Situation anzuschauen. Nicholas Haller stürmte vom der rechten Seite direkt vors Tor, kam mit viel Tempo heran. Das Boxplay von Sierre war einfach zu löchrig und so spielte Rexa einen Traumpass zu Haller, welcher zum Schlusstand von 8:3 einschob.

 

    Alles in allem war das Spiel eine Bestätigung dafür, wie Bonstetten spielen muss und wie nicht, wie das schon im Training einige Male angesprochen wurde. Das letzte Drittel war so, wie man eigentlich den ganzen Match spielen wollte. Die Zielsetzung der zweiten Drittelspause wurde umgesetzt.

 

    Das nächste Spiel findet am Samstag, 14. Oktober statt. Der Gegner wird dann SHC Bulldozers Kernenried-Zauggenried heissen. Da müssen sicherlich die ersten drei Punkte eingefahren werden, alles andere würde die Erwartungen nicht erfüllen.

    Hopp BW!

 

 

 

 

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