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Saisonausblick 17/18

22.9.2017

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Mit der Teilnahme an den Playoffs hatte das Fanionteam sein Saisonziel 16/17 erreicht. Die Art und Weise, wie diese Playoff-Qualifikation zustande kam, war jedoch alles andere als zufriedenstellend.

    Anstatt das Schlusslicht Kernenried-Zauggenried klar hinter sich zu lassen, und näher zum Mittelfeld aufzuschliessen, kam die 1. Mannschaft arg in Bedrängnis, sodass am Ende gerade mal ein Punkt den Unterschied im Kampf um die Playoffplätze ausmachte. Gegen oben jedoch hatte der SHC Bettlach satte 19 Punkte Vorsprung.

    Diese Bilanz bestätigt auch der Blick auf das Torverhältnis. Obwohl der SHCBW über zwei starke Torhüter verfügte, kassierte man 112 (!) Gegentore in 16 Spielen, das sind fast dreimal so viele Tore, wie man sich selbst gutschreiben lassen konnte (36). Das daraus resultierende Torverhältnis war denn auch mit Abstand das zweitschlechteste der Liga.

   Dies mag jetzt alles ziemlich negativ klingen, es gab jedoch durchaus auch Lichtblicke, Spiele, in denen die Mannschaft zusammen kämpfte und so auch einige gute Resultate erzielen konnte (so z.B. im ersten Playoff-Spiel gegen den späteren Finalteilnehmer Belpa 1107). Ausserdem hatte der SHCBW in dieser Saison, wie so oft, immer wieder Absenzen zu beklagen, die es den anwesenden Spielern auch nicht einfacher machten. Aus diesem Grund wurden auch die beiden Mannschaften der Aktiven auf diese Saison hin zusammengeschlossen, man wollte etwas mehr Kadertiefe schaffen, um allfällige Absenzen besser abfedern zu können.

    Insgesamt war die Saison sicher nicht eine der besseren von Bonstetten-Wettswil, jedoch gab es definitiv gute Spiele und auch sonst Positives, an dem man in Zukunft orientieren kann.

    So hat denn auch Kevin Walter, der Trainer der 1. Mannschaft, das Erreichen der Playoffs als Ziel für die Saison 17/18 festgelegt, wünscht sich aber, dass es nicht so knapp wird wie in der letzten Saison. Dies ist durchaus realistisch, vor allem jetzt, da die Mannschaft konditionstechnisch besser vorbereitet ist als im letzten Herbst, und über ein grösseres Kader verfügt, das auch bereit ist, vollen Einsatz für den Sieg zu geben, indem man zusammen arbeitet. Auch dies wurde als Ziel postuliert. Des Weiteren will Walter in der Offensive und der Defensive Verbesserungen anbringen. Dabei soll in der Offensiv-Zone die Kreativität gesteigert werden und Strafen müssen unbedingt vermieden werden. All dies basiert auch auf der Grundlage, dass die Stimmung im Team insgesamt viel besser wurde und auch jeder Spass am Spiel haben soll.

    Auch neu ist es diese Saison, dass zwei Teams aus der NLB aufgestiegen sind, wobei keines abgestiegen ist. Gegen diese beiden Mannschaften hat der SHCBW schon länger nicht mehr gespielt und es wird spannend zu sehen, wie sie sich im für sie neuen Modus (fünf gegen fünf) schlagen werden. Jedoch sind auch sie nicht zu unterschätzen, auch wenn sie noch keine Grossfelderfahrung sammeln konnten. Ein weiterer Blick auf die anderen Teams verrät, dass sich einiges getan hat auf dem „Transfermarkt“. Der SHC Bettlach hat mit Dean Brodard und Lukas Hudecek ihren Stammtorhüter und einen starken Spieler abgegeben, jedoch haben sie auch einigen Zulauf vom SHC Grenchen-Limpachtal erhalten. Auch die Bulldozers aus Kernenried-Zauggenried haben zwei Spieler abgegeben, wobei einer davon ausgerechnet der Nationalverteidiger Thomas Huber war. Die Teams, welche letzte Saison vor und hinter dem SHCBW platziert waren, sind also nicht mehr ganz die gleichen wie das letzte Jahr.
    Wer schon einen Blick auf den Spielplan der kommenden Saison geworfen hat, weiss auch, dass die Gegner in der zweiten Saisonhälfte tendenziell stärker einzuschätzen sind als diejenigen Ende 2017. Und da der Verband den Spielmodus wieder geändert hat, indem er die Rückrunde abschafte, werden die ersten Spiele entscheidend sein.

    Der SHCBW wünscht jetzt schon eine tolle Saison und hofft, den einen oder anderen als Fan im Moos begrüssen zu dürfen. Hopp BW!

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